
" Das Hässliche " (Projekt an der UFG Linz)
Fotodokumentation, 2009
Die Hässlichkeit wird durch das subjektive Empfinden einer Person, Kultur bzw. durch eine Zeitepoche definiert und ist das Gegenteil von Schönheit.
Bei genauerer Betrachtung einzelner Situationen im Alltag wird klar, dass unsere Gesellschaft genaue Vorstellungen hat, wie jemand auszusehen hat, sich benehmen muss und agieren, besser gesagt zu funktionieren hat. Es werden einem Normen aufgezwungen, will man IN sein, oder anders gesagt innerhalb der Gesellschaft sein, muss man diese akzeptieren.
Man wird „In eine Form gepresst“.
Es kann von einer Gesellschaft der Anpassung gesprochen werden. Fernsehen, Zeitschriften und die Menschen untereinander fixieren das Aussehen bzw. wie jemand auszusehen hat.
Die freie Meinung, das „freie Aussehen“ ist zwar erlaub, doch an Akzeptanz fehlt es oft noch. Die offene Gesellschaft, von der immer gesprochen wird ist nur in der Theorie vorhanden. Mit Phänomenen wie schrägen Blicken, abfälligen Bemerkungen und Diskriminierung kann der Glaube von Akzeptanz untereinander, widerlegt werden.
„Hässlichkeit wird erst sichtbar, wenn sie am Opfer „auftritt“. Ohne Opfer gibt es also keine sichtbare, fühlbare Hässlichkeit.“